Warum du als People Pleaser länger im Büro bleibst, obwohl du gehen willst – und wie du damit deinen Selbstwert sabotierst
- Kimberley Pommer

- 4. Nov. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Du sitzt noch am Laptop, während andere längst zu Hause sind.Du bleibst „nur kurz länger“ und machst „noch eben schnell“ die Aufgabe fertig.Du antwortest auf eine 21:45-Uhr-Mail, obwohl du eigentlich müde bist – und erklärst dir das mit „Das muss jetzt noch sein.“
Doch Hand aufs Herz: Muss es wirklich sein?
Oder bleibst du, weil du Angst hast, sonst…
nicht ernst genommen zu werden,
als faul zu gelten,
deinen Wert zu verlieren,
oder jemandem „zur Last“ zu fallen?
Wenn du ehrlich bist, weißt du es längst:Du bleibst nicht wegen der Arbeit. Du bleibst wegen der Angst.
Das wahre Problem: Du bleibst nicht wegen Arbeit – sondern wegen Angst
Viele Frauen verwechseln Leistung mit Wert. Sie glauben:
„Wenn ich perfekt bin, darf ich bleiben.“
Dieses Muster nennt sich People Pleasing – und es ist kein Charakterzug, sondern eine erlernte Überlebensstrategie. Du hast irgendwann verinnerlicht, dass du geliebt, akzeptiert oder sicher bist, wenn du funktionierst.
Die Folge:Du übergehst deine Grenzen und stellst andere über dich. Nicht nur im Privatleben, sondern auch im Arbeitsalltag.
5 Warnzeichen, dass People Pleasing deinen Arbeitsalltag steuert
Wenn du dich hier wiederfindest, ist dein Selbstwert nicht dein Kompass – sondern deine Angst:
Du bleibst länger, um niemanden zu enttäuschen
Du nimmst Aufgaben an, obwohl du keinen Kapazitäten hast
Du sagst nichts in Meetings aus Angst, falsch zu wirken
Du kontrollierst, wie du rüberkommst, statt was du brauchst
Du arbeitest abends oder am Wochenende, um „engagiert“ zu wirken
Das ist kein Engagement. Das ist Selbstverlassenheit.
Warum du glaubst, funktionieren zu müssen
People Pleasing entsteht meist aus frühen Erfahrungen.Vielleicht hast du gelernt:
„Ich muss leisten, um Anerkennung zu bekommen.“
„Ich darf keine Probleme machen.“
„Ich darf nicht anecken.“
„Ich darf keine Schwäche zeigen.“
Dein Nervensystem hat diese Sätze als Wahrheit gespeichert.Deshalb reagierst du heute automatisch mit Anpassung, statt mit Grenzen.
Die Folgen: emotionale Erschöpfung, Überforderung & sinkender Selbstwert
Wenn du dich ständig anpasst, zahlst du langfristig einen hohen Preis:
emotionale Erschöpfung (du bist müde vom Funktionieren, nicht vom Arbeiten)
innere Leere, obwohl du viel gibst
wachsender Groll gegenüber anderen
schlechter Schlaf, ständige Anspannung
Identitätsverlust („Wer bin ich eigentlich – außerhalb von Leistung?“)
Nicht der Workload brennt dich aus.Die Maske brennt dich aus.
Wie People Pleasing toxische Job-Dynamiken erschafft
People Pleasing sendet unterschwellig dieselbe Botschaft aus:
„Meine Bedürfnisse sind zweitrangig.“
Das zieht automatisch Dynamiken an, die dich ausnutzen oder übergehen – nicht unbedingt aus böser Absicht, sondern weil du sie unbewusst ermöglichst.
Ohne Grenzen fehlt Respekt.Ohne Selbstwert fehlt Verhandlungsmacht.Ohne Klarheit über Bedürfnisse fehlt echte Augenhöhe.
Selbstwert stärken & Grenzen setzen im Job – 5 konkrete Schritte
Hier kombiniere ich A (sanft) + B (klar), wie du es gewünscht hast:
Stopp-Moment einbauen (Selbstanbindung)Bevor du ja sagst → kurz atmen → fragen: „Will ich das wirklich?“
Mini-Grenzen üben, nicht gleich die großenz. B. „Ich kann das morgen übernehmen.“ statt „Ja, mach ich noch schnell.“
Schuldgefühle aushalten lernenSchuld ist kein Zeichen von „falsch“ – sondern von Wachstum.
Nicht jedes Gefühl managen – die Handlung ändernDu brauchst nicht selbstbewusster wirken. Du brauchst konsequenter handeln.
Leistung nicht mit Identität verwechselnDu bist nicht, was du tust. Du bist, wer du bist, wenn du nicht funktionierst.
Die innere Arbeit: Was wirklich heilt
Selbstwert stärkst du nicht durch „mehr Confidence“, sondern durch:
innere Kind Arbeit (Warum habe ich Angst, Nein zu sagen?)
Nervensystem-Regulation (damit Grenzen sich nicht gefährlich anfühlen)
ehrliche Selbstreflexion (Was brauche ich wirklich?)
Identitätsarbeit (Wer will ich im Job sein?)
Das Ziel ist nicht, „weniger nett“ zu werden.Das Ziel ist, ehrlich, klar und innerlich stabil zu werden.
Fazit: Respekt entsteht nicht durch Anpassung – sondern durch Selbstführung
Du musst nicht härter arbeiten.
Du musst dich selbst nicht mehr verraten.
Das ist der Moment, in dem sich dein Arbeitsleben verändert – nicht, weil du lauter wirst, sondern weil du klarer wirst.
Dein Wert hängt nicht an Überstunden. Er hängt daran, dass du aufhörst, dich für Zugehörigkeit zu opfern.
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Deine Mentorin: Kimberley Pommer

Life Trust Coach (EASC Richtlinien), Systemischer Coach (DGSF),
Wirtschaftspychologin (M.Sc)
Ich bin Coach & Mentorin für Frauen, die ihren Selbstwert stärken möchten, klare Grenzen setzen und ihre Lebenskraft zurück erobern wollen.
Seit über 6 Jahren unterstütze ich feinfühlige Frauen dabei, People-Pleasing, Anpassung und Selbstverlassenheit hinter sich zu lassen und ein Leben zu gestalten, das sich radikal nach ihnen selbst anfühlt.
Ich habe hunderte Menschen, Führungskräfte und Teams – von Start-ups bis zu internationalen Unternehmen wie AboutYou, Siemens, Amazon und Ikea – in ihrer persönlichen Entwicklung, Resilienz und mentalen Gesundheit begleitet. Diese Erfahrung hat mir tiefe Einblicke in menschliche Muster, Dynamiken und Wege der Veränderung geschenkt.
Alle Infos zu meinem Coaching Programm THE LIBERATED WOMAN findest du hier:




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